Gedicht des Monats -September 2014

Verglühender Tag, schmelzende Spur von Gewesenem.
Was bleibt von Gelesenem?
Von den Büchern, Botschaften, Briefen,
deren Glyphen,
verfasst und verblasst
auf vergänglichen Stoffen ?
Wir,
die Tage, Sätze und Worte
vergehen sehen
und die Häuser und Hüllen verwehen…
Wir sind die Horte
des Lebens im Tod;
wir bauen am Ufer des Styx das Boot,
um unrettbar Scheinendes hinüberzuhoffen.

Abendhimmel0002

Foto: Martin Ecker

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